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Schneider Wibbel

Eine Spieluhr und ihre Geschichte

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Unzählige Male am Theater aufgeführt, acht Mal verfilmt und von Günter Grass in seinem Roman Hundejahre verewigt … Wer Düsseldorf kennen will, kommt um eine Begegnung mit Schneider Wibbel nicht herum.

Schneider Wibbel, Meister in der Kunst der Täuschung

Die Idee der Figur des Schneiders Wibbel entstand vor 100 Jahren. Der Bühnenautor Hans Müller-Schlösser schrieb ein Theaterstück, das in der Zeit der französischen Besatzung spielte, basierend auf der Hauptfigur, dem Schneider Wibbel, welcher den König geschmäht hatte. Die Geschichte setzt sich wie folgt fort: Nach seiner Verurteilung zu vier Wochen Haft schickt der Schneider seinen Gesellen Zimpel, um für ihn die Gefängnisstrafe abzusitzen. Der Geselle stirbt unglücklicherweise im Gefängnis und alle meinen, ohne die List zu durchschauen, es handele sich um Wibbel. Dieser kehrt in seine Heimatstadt Düsseldorf zurück, indem er sich als sein eigener Zwillingsbruder ausgibt. Daraufhin heiratet er seine Frau ein zweites Mal und wartet den endgültigen Rückzug der französischen Truppen ab, um sich schließlich als der wahre Schneider Wibbel erkennen zu geben. Das Stück wurde erstmals 1913 aufgeführt und mehrmals verfilmt.

Die Spieluhr erklingt fünfmal am Tag

Nach dem schlauen Schneiderlein haben die Düsseldorfer sogar die Schneider-Wibbel-Gasse in der Altstadt benannt. Dort befindet sich u. a. eine Spieluhr, die fünf Mal am Tag (um 11, 13, 15, 18 und 21 Uhr) ihre Türen öffnet. Pünktlich mit dem Glockenspiel erscheint auch Wibbel im Schneidersitz und grüßt die Passanten. Wer die Bronzestatue von Wibbel in der gleichen Gasse berührt, dem soll das Glück winken. Wie man an den blank geriebenen Stellen erkennen kann, glaubt man in Düsseldorf ganz fest daran.
Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Haltestelle Heinrich-Heine-Allee.
 

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