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Sacré-Cœur in Paris – Wallfahrtskirche und Aussichtspunkt

Die Pariser Basilika Sacré-Cœur liegt im Künstlerviertel Montmartre und bietet ein Panorama aus 140 m Höhe.

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Sacré-Cœur: Die Strahlkraft des heiligsten Herzens hat nichts von ihrer Faszination eingebüßt

Mitten im Pariser Künstlerviertel Montmartre zieht die malerische Basilika alle Blicke auf sich: In strahlendem Weiß thront sie auf der Hügelkuppe und hebt sich von dem bunten Trubel aus Kunstmalern, Kuriositäten und Touristen ab. Ein Spaziergang rund um die Sacré-Coeur gehört zu jedem Paris-Besuch. Man sollte aber auf keinen Fall vergessen, sie auch von innen zu besichtigen!

Architekturwettbewerb 

Die Geschichte der Sacré-Cœur beginnt Ende des 19. Jahrhunderts. Nach der Niederlage Frankreichs gegen die Preußen im Jahre 1871 soll in Paris eine römisch-katholische Kirche zum Gedenken an die französischen Opfer und als Mahnmal gebaut werden.


Die Wahl des Architekten soll ein Wettbewerb entscheiden. Unter mehr als 70 Entwürfen gewinnt der Franzose Paul Abadie den Wettbewerb mit einem Plan für eine Kirche im römisch-byzantinischen Stil.


Zu den Besonderheiten der Basilique du Sacré-Coeur gehört unter anderem ihre Decke, die mit einem der größten Mosaike der Welt geschmückt ist. Überwältigend ist auch der Anblick der in Weiß gekleideten Jesusfigur mit ausgebreiteten Armen, einem goldenen Herzen und einer Dornenkrone. Das über 475 Quadratmeter große Werk von Luc-Olivier Merson wurde 1922 fertiggestellt. Von außergewöhnlichem Ausmaß ist auch die Glocke der Sacré-Cœur: Die Franzosen kennen sie unter ihrem Namen „la Savoyarde“ – nach der Region im französischen Südosten, in der sie 1895 gegossen wurde. Mit einem Gewicht von 19 Tonnen ist sie die größte Glocke in ganz Frankreich. 

Auf die Kuppel 

Der Eintritt zur Basilika ist kostenlos. Wer vom Panorama profitieren und mehr über diese Sehenswürdigkeit erfahren möchte, sollte auch die Türme und Krypta (gegen ein bescheidenes Eintrittsgeld) besuchen. 


Nach einem Aufstieg über 300 Stufen hat man die Spitze der 55 Meter hohen Kuppel erreicht und wird mit einer 360-Grad-Aussicht über Paris belohnt, die der vom Eiffelturm oder Pantheon in nichts nachsteht. Von hier aus entdeckt man auch andere Sehenswürdigkeiten in der Ferne, darunter den Obelisken am Place de la Concorde.
In den Sommermonaten von Mai bis September kann man die Aussicht von der Kuppel zwischen 8.30 und 20 Uhr genießen. In den Wintermonaten von Oktober bis April beschränkt sich der Zugang auf die Zeit zwischen 9 und 17 Uhr. Die Basilika selbst ist täglich von 6 bis 22.30 Uhr geöffnet. 

Standseilbahn über den Dächern von Paris

Die Sacré-Cœur liegt im achtzehnten Arrondissement im Norden der Stadt und ist am besten von der Haltestelle Anvers (Metrolinie 2) zu erreichen. Man muss also schon mehrere Treppen hinauf stapfen, um auf den Hügel von Montmartre zu gelangen. Aber der Ausblick lohnt den Anstieg!


Alternativ lohnt sich auch der Funiculaire von Montmartre. So heißt die Seilbahn, die Sie innerhalb von nur eineinhalb Minuten vom Fuß des Hügels bis zur Sacré-Cœur hinaufbringt. Der Funiculaire, der eigentlich ein Schrägaufzug mit zwei Kabinen ist, wurde bereits im Jahr 1900 eröffnet und ist sieben Tage die Woche beinahe rund um die Uhr (6 bis 00.45 Uhr) in Betrieb. 


Nach einem langen Tag des Umherschlenderns kommt man abends gerade rechtzeitig auf dem Hügel von Montmartre an: Von hier aus sieht man die Sonne über den Dächern von Paris untergehen wie sonst nirgends … 


Nach einem Besuch der Sacré-Cœur lohnt es sich, das Montmartre-Viertel zu durchstreifen: die urigen Gassen, die Adressen, an denen Picasso, Degas, Gauguin, Renoir und unzählige andere große Künstler gelebt und gearbeitet haben, der Place du Tertre, wo sich heute die Landschafts- und Porträtmaler niederlassen … Nette Bistros gibt’s hier zur Genüge, um Montmartre nachklingen zu lassen. 
 

Le Sacré Coeur Paris