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Die schönsten Ecken am Friedhof Père Lachaise entdecken

Der Friedhof Père Lachaise: eine ruhige Oase mitten in Paris, voller geschichtlich interessanter Kuriositäten und wunderschöner Grabmale.

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Besuch am Friedhof Père Lachaise: Ein Rundgang entlang der berühmtesten Gräber und beeindruckendsten Skulpturen

Der größte (und wohl berühmteste) Friedhof von Paris, der Friedhof Père Lachaise, erstreckt sich über 44 Hektar mitten im 20. Arrondissement, ein wenig westlich vom Canal Saint Martin. Einen der Eingänge zum Friedhof finden Sie in der passend benannten Rue du Repos, der Straße der Ruhe oder des Schlafes. 

Die unscheinbaren Anfänge des Friedhofs Père Lachaise

Der Friedhof Père Lachaise ist täglich zwischen 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet (genaue Öffnungszeiten variieren je nach Wochentag und Jahreszeit) und wird jedes Jahr von mehr als 3,5 Millionen Besuchern aufgesucht. Dies macht ihn zu einer der meistbesuchten Stätten in Paris. So großer Beliebtheit wie heute erfreute sich der Friedhof Père Lachaise aber nicht immer: Die Geschichte des Friedhof Père Lachaise beginnt im Jahr 1804. Im ersten Jahr seiner Eröffnung fanden hier nur dreizehn Begräbnisse statt; dieser Gartenfriedhof, der erste seiner Art in der Stadt, war für viele Pariser einfach zu weit entfernt, und besonders Katholiken scheuten ihn, da er von der katholischen Kirche nicht anerkannt wurde. Um dies zu ändern, ließen die Verwalter sich etwas einfallen, was noch heute für viele die Hauptattraktion des Friedhofs Père Lachaise darstellt: Sie entschlossen sich, den Friedhof mit ein paar berühmten Namen zu verknüpfen. So wurden die Überreste von Jean de la Fontaine, einem bekannten Dichter des 17. Jahrhunderts, sowie die von Molière überführt. Derlei bekannte Namen erreichten schnell den gewünschten Effekt – die Vorstellung, neben Berühmtheiten zur letzten Ruhe gebettet zu werden, sprach viele Pariser an. Bis heute wurden mehr als eine Million Menschen hier begraben. 

Die berühmtesten Gräber des Friedhofs Père Lachaise

Die Anziehungskraft der Gräber berühmter Persönlichkeiten ist es auch, die Menschen aus aller Welt zum Friedhof Père Lachaise strömen lässt. Beginnen Sie Ihren Besuch des Friedhofs Père Lachaise an den Eingängen Porte Gambetta oder Porte des Amandiers, um dort eine Karte des Friedhofs zu erstehen – das ist besonders nützlich, wenn Sie auf der Suche nach ganz bestimmten berühmten Gräbern sind und nicht einfach draufloslaufen wollen. (Oder fotografieren Sie die großen Karten an den Eingängen mit Ihrem Handy ab und orientieren Sie sich daran.) Ein besonders schönes Grab ist das des Schriftstellers Oscar Wilde: In den Denkstein ist eine Sphinx gemeißelt, die über und über mit den Lippenstiftküssen von Verehrern des Iren übersät ist. Romantiker zieht das Grab von Abaelard und Héloïse an, ein berühmtes Liebespaar, das im Tode wieder vereint wurde. Eines der berühmtesten Gräber des Friedhofs ist das von Jim Morrison, dem Frontmann der Doors. Über die Jahre zog es nicht immer nur positive Aufmerksamkeit auf sich, da Besucher das Grab nicht immer mit dem nötigen Respekt behandelten. Heute ist es daher meist von Sicherheitspersonal umgeben. Die große Anzahl an Blumen (und anderen Gaben, wie Schallplatten) sind Zeichen der anhaltenden Verehrung. 

Auf dem Weg der Ziegen: Ein entspannter Spaziergang am Friedhof Père Lachaise

Haben Sie berühmten Gräbern wie dem von Chopin und Edith Piaf Ihren Besuch abgestattet, begeben Sie sich doch auf einen kleinen, geheimnisvollen Spaziergang über den Friedhof Père Lachaise in Paris. Inmitten der Anlage werden Sie den Chemin des Chèvres, den „Weg der Ziegen“ finden. Diesen sehen Sie nicht auf dem offiziellen Plan des Friedhofs, er verläuft parallel zum Chemin des Dragons. Der schmale Weg führt Sie entlang eines Hügels an vielen Büschen, Bäumen und stillen Gräbern vorbei. Und oben angekommen, können Sie eine großartige Aussicht genießen, vor allem im Winter, wenn die Bäume kahl sind. Hat Ihr Besuch auf dem Friedhof Père Lachaise Ihr Interesse an der Gräberkultur der Pariser geweckt, wäre ein Besuch der Katakomben das ideale Ergänzungsprogramm.

Père Lachaise