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Die Altstadt

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Für die Kölner gehört es zum guten Ton, die Altstadt mieszumachen und ihr vorzuwerfen, sie sei „überhaupt nicht authentisch“, „zu überlaufen“, „zu rustikal“ … Es kursieren unzählige Klischees über diesen Stadtteil, in dem die Römer zuerst eine Badeanstalt und später einen Hafen bauten. Aber an der Rheinpromenade, wo heute die Flusskreuzfahrtschiffe anlegen, stehen nun mal die Stapelhäuser und ragen die gotischen Türme des Doms in den Himmel. 

Ist die Altstadt wirklich „alt“?

Weil die Kölner Altstadt während des Zweiten Weltkriegs größtenteils zerbombt wurde, kann sie nicht, wie andere historische Stadtkerne, mit wirklich historischen Gemäuern aufwarten. Fast alle „alten“ Bauwerke sind Rekonstruktionen. Mit einer Ausnahme: Der alte Hafen, der im Mittelalter so wichtig für die Rheinmetropole war, ist als wichtiger Zeuge der jahrtausenden alten Stadtgeschichte erhalten geblieben.

Trotzdem versprüht die Kölner Altstadt einen unverkennbaren Charme: Die schrägen Stapelhäuser mit ihren kunterbunten Fassaden und die vielen Kirchen sind beliebte Selfiekulissen. Von den Spuren der Römer hört man auf einer unterirdischen Führung oder im Römisch-Germanischen Museum. Und auch das Rathaus, das Haus des Parfumeurs Farina, die Museen und natürlich der Dom legen Zeugnis für diese 2000 Jahre alte Stadt ab.

Kölsche Gemütlichkeit

Obgleich viele Restaurants und Bars in der Altstadt eher auf den flüchtigen Gast spekulieren, gibt es hier auch sehr gute Lokale mit authentischer Atmosphäre. Peters Brauhaus, zum Beispiel, in dem auch die Kölner gern zu Gast sind.

Gleichzeitig sind über die Altstadt zahllose Geschichten und Legenden im Umlauf. Wenn Sie das Viertel mit einem kundigen Stadtführer besuchen, fragen Sie ihn einfach nach den Urgestalten Tünnes und Schäl. Den beiden Figuren aus dem Hänneschen-Puppentheater wurde sogar ein Denkmal in der Altstadt gewidmet. Wer den Humor von Tünnes und Schäl kapiert, versteht auch den typisch Kölschen Humor.

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