Belgien: Brüssel


Ein paar Informationen...

Brüssel ist dafür bekannt, die Hauptstadt der Comics zu sein, es ist aber auch eine Stadt mit einzigartiger Architektur und einer besonderen Mischung aus modernen Bauten und Jugendstilgebäuden.


Es ist eine lebensfrohe Stadt, in der viel gefeiert wird, und man kommt hier auf der Grand Place oft an einer Blasmusik vorbei, oder aber zu einem erneuten Ankleidungsritual des Mannekenpis, welcher ein neues Kostüm bekommt. Brüssel sollte man zu Fuss kennen lernen, obwohl es eine weitläufige Stadt ist, mit 19 Gemeinden, die der Stadt jeweils ein neues Gesicht geben. In Ixelles kommen die Nachtschwärmer auf ihre Kosten, in Saint Gilles werden die Liebhaber des „Art nouveau“ glücklich, vor allem im Haus Horta.
Brüssel ist eine europäische Stadt, die auch in der Gastronomie die Erwartungen erfüllt : es gibt natürlich Bier und Waffeln, aber auch grosse italienische und französische Küche.
In Brüssel ist jeder Geschmack vertreten, und die verschiedensten Wünsche finden zu ihrem Ziel.

Thalys partner des ...

LE FALSTAFF

LE FALSTAFF



Eintritt :
    Normaltarif : 60 €
    Ermässigter Tarif : 20 €



Gegenüber von der Börse und in der Nähe des Grand-Place befindet sich die typische Brüsseler Gaststätte Falstaff. Sie ist im Stil Art nouveau, und erfuhr schon zu Zeiten ihrer Gründerin Madame Broeckaert, die 1903 eine "Weinstube" namens Falstaff eröffnete, ihre Blütezeit. Sie hatte ihre Stube mit dem Tischler und Dekorateur Houbion ausgestattet, der damals für den Baron Horta arbeitete. Ursprünglich wurde der Name vom englischen Kapitän und Diplomaten John, genannt "Falstolf", übernommen. Aber es wurde sicher auch an Shakespeares Falstaff gedacht, die Narrenfigur aus Heinrich dem IV und den Lustigen Weibern von Windsor, der gutem Wein und frisch-freier Gesinnung nicht abgeneigt war.

Die Weinstube ist bald zu eng, und 1906 wird das Nebenhaus dazugekauft. Hinter den Räumen befindet sich ein Innenhof, der mit einer kleinen Laterne und einer Glasmalerei dekoriert wird, welche Falstaffs Legende darstellt.
Die gesamte Brasserie ist eigentlich im Jugendstil, dem Art nouveau verwandt, der hintere Teil eher klassisch mit der radförmigen kleinen Laterne.
Im Jahre 2000 wurde das Etablissement von den belgisch-königlichen Behörden endgültig unter Denkmalschutz gestellt und man geht dahin, um den Ort zu bewundern, ein Glas zu trinken, oder auch kleine Brasseriegerichte zu probieren.


E-mail : le_falstaff@skynet.be


BRÜSSEL 1000
00 32 2 511 87 89
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Siehe auch


Veröffentlicht am 17.09.2008.