
Belgien: Brüssel
Die Viertel:
Ein paar Informationen...
Brüssel ist dafür bekannt, die Hauptstadt der Comics zu sein, es ist aber auch eine Stadt mit einzigartiger Architektur und einer besonderen Mischung aus modernen Bauten und Jugendstilgebäuden.
Es ist eine lebensfrohe Stadt, in der viel gefeiert wird, und man kommt hier auf der Grand Place oft an einer Blasmusik vorbei, oder aber zu einem erneuten Ankleidungsritual des Mannekenpis, welcher ein neues Kostüm bekommt. Brüssel sollte man zu Fuss kennen lernen, obwohl es eine weitläufige Stadt ist, mit 19 Gemeinden, die der Stadt jeweils ein neues Gesicht geben. In Ixelles kommen die Nachtschwärmer auf ihre Kosten, in Saint Gilles werden die Liebhaber des „Art nouveau“ glücklich, vor allem im Haus Horta.
Brüssel ist eine europäische Stadt, die auch in der Gastronomie die Erwartungen erfüllt : es gibt natürlich Bier und Waffeln, aber auch grosse italienische und französische Küche.
In Brüssel ist jeder Geschmack vertreten, und die verschiedensten Wünsche finden zu ihrem Ziel.
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Jugendstil in Brüssel
Brüssel ist eines der schönsten Beispiele das Art-nouveau - seines Jugendstil. Er ist auch dort beheimatet, denn die beiden Architekten Paul Hankar und Victor Horta bauten zum ersten Mal beide ein Haus, indem sie industrielle Materialien benützten und mit dem traditionnellen Grundriss brachen, den drei hintereinanderliegenden Zimmern des bürgerlichen Brüsseler Wohnheims. So entstand der neue Stil, das Art nouveau, der die Jahrhundertwende prägen sollte.
In Brüssel entstehen also, vor allem in den Gemeinden Ixelles und Saint Gilles, Häuser mit breiten Fensterwänden im ersten Stock und Fassaden aus Metall, Schmiedeeisen und Bogen. Drinnen ist die Raumaufteilung auch revolutionnär : alles dreht sich um eine zentrale Treppe und einen Lichtschacht.
Das Art nouveau wird als befreiend empfunden und viele Künstler, Architekten (Henry van Velde, Ernest Blérot), Tischler, Goldschmiede (Gustave Serrurier-Bovy, Philipe Wolfers) und Maler (Adolphe Crespin, Georges Lemmens) schaffen, jeder in seiner Disziplin, Meisterwerke.
Und was Victor Horta betrifft, so verdankt man ihm eine Reform des architektonischen Vokabulars seiner Zeit, sowie einige grosse Bauten in Brüssel : das Hôtel Tassel, das Hôtel Solvay, das Palais des Beaux Arts, der Schönen Künste, die Grands Magasins Innovation, die es heute nicht mehr gibt, sowie sein eigenes Haus und Atelier, das inzwischen in ein Museum umgewandelt wurde.
Vom GARE DU MIDI bis MUSEE HORTA
Nehmen Sie die Tram Linie 3, steigen Sie bei Horta aus.Dann nehmen Sie die die Rue d'Irlande, überqueren Sie die Chaussée Charleroi und biegen Sie in die Rue Américaine.
Vom MUSEE HORTA bis CENTRE BELGE DE LA BANDE DESSINEE
Gehen Sie zur Chaussée Charleroi, ins Stadtzentrum, auf 2500 Meter gehen Sie in der Rue de Régen weiter.



